Unterschriften einmal anders

Da war ich doch vorigen Samstag im Norden (sprich: in der Nähe von Stendal) und machte einen Abstecher nach Brandenburg (Land) nach Brandenburg an der Havel (Stadt). Zum Unterschriftensammeln für den noch-nicht-Bürgermeisterkandidaten der Piraten. Wer nämlich kandidieren möchte, muss Unterschriften vorlegen sofern er nicht einer Vereinigung angehört, die bereits vertreten ist.

Sinn und Unsinn dessen, ob nicht jeder Unterschriften sammeln sollte, sei hier dahingestellt. Was aber sehr interessant ist:
In den allermeisten Fällen heißt Unterschriften sammeln: Formular holen, auf die Straße stellen und Leute anbetteln.
Nicht so, wenn man in Brandenburg an der Havel Direktkandidat ist. Als solcher muss man die Leute dazu bringen, auf das Amt zu latschen und sich dort einzutragen. Dazu braucht man auch den Ausweis. Und es geht natürlich nur während den Öffnungszeiten. Am Samstag Vormittag muss der Unterschriftenwillige sogar eine Nummer ziehen und warten. Ursprünglich war es überhaupt nicht möglich, Samstag zu unterschreiben. Wunderbar für Kandidaten, die einer ehrlichen Arbeit nachgehen…

Das Ergebnis war überraschend: Troz der großen Hindernisse kamen einige Unterschriften zustande. Die in drei Teams ausgeschwärmten Piraten (darunter extra aus Halle gekommene) haben doch mehrere Leute überzeugen können. Manche sind wieder umgekehrt, als sie warten sollten. Andere haben versprochen, die Unterschrift nachzuholen, wenn sie z.B. den Ausweis dabei haben.

OT: Die Kirche gleich bei dem Amt ist es durchaus wert, dass man mal reinschaut, nicht nur der Dom. Leider haben da ein paar Idioten einen Teil des Blitzableiters gestohlen. Oberleitungen oder herumliegende Kabel sind schon schlimm genug. Aber Blitzableiter? Da soll doch gleich der Blitz einschlagen! *kopfschüttel*

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