Die Klamotte mit den Klamotten

Immer mal wieder taucht die Sache mit den Piratenklamotten auf: Seit der Ankunft der Piraten im Parlament verfallen die optischen Sitten, heißt es da. Man solle doch gefälligst seriöse, dunkle Kleidung anziehen, und bei den Damen sollten die Schultern bedeckt sein.
Ein typischer Fall von Generationenkonflikt, oder? Wie damals bei den strickenden Grünen.
Ich möchte gar nicht die Frage aufwerfen, ob es überhaupt so etwas wie „seriöse“ Kleidung gibt. Oder ob Parlamentarier nicht besser seriös wirken (im Sinne von Tätigkeit) als wirken (im Sinne von Anschein) sollten, etwas, woran es doch oftmals mangelt.
Nein, ich möchte einfach mal einen seriösen Vorschlag zur Bekleidung machen:

Wie wäre es mit der allen Anstand gerecht werdenden Kleidung: Männer mit Zylinderhut und Schwalbenschwanz, Frauen mit Krinoline? Nach viktorianischem Vorbild, eine ja bekanntlich sehr respektvolle Zeit (zumindest bei den oberen paar Prozent).
Wie das dann (bei den Männern) ungefähr aussieht, kann man bei den hochseriösen Abgeordneten der Paulskirchenverfassung – wegweisend bei den Grundrechten – erahnen. Erbringen wir diesen Männern den ihnen gebührenden Respekt!

Oder lassen wir die Klamotte mit den Klamotten einfach sein und gehen wir an die Arbeit, liebe Abgeordneten!

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