Commonsbuch: Mein steiniger Weg zu den Commons

Dies ist eine Beitragsserie über das Buch „Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“, das in 90 Beiträgen verschiedene Aspekte der „Commons“ beleuchtet. Jeder Beitrag wird kurz von mir zusammengefasst. Falls passend, werde ich eine „Moral“ oder ein „Fazit“ ziehen und Gedanken und Fragen zur Diskussion stellen.
Alle Beiträge zu diesem Buch sind mit dem tag „Commons-PMS“ gekennzeichnet und mit diesem erreichbar. Sie stehen unter der Lizenz CC-by-sa. Das Buch kann man auch unter dem Punkt „Open Access“ beim Verlag herunterladen.

Beitrag 1 – Mein steiniger Weg zu den Commons

Die Definition von Wahnsinn ist:
wieder und wieder das Gleiche zu tun – und zu erwarten,
dass dabei jedesmal etwas anderes herauskommt.
Rita Mae Brown

Mit diesem Zitat fängt das erste Kapitel „Commons. Ein Pradigmenwechsel“ an. Den Startschuss zum Buch, die Erstbesteigung, macht Jaques Paysan für uns. Der Neurobiologe hatte das Problem, dass sein Hirn nicht fressen wollte, was es mit Commons auf sich hat. Commons, was ist das? Am schwersten fiel ihm der Unterschied zwischen „Commons“ und „Ressourcen“.

Der Groschen fiel für Jaques beim Bergsteigen. Denn Bergsteiger sind „Commoners“, die sich auf Regeln und Schwierigkeitsgrade geeinigt haben – unter sich. Und die Kletterer sorgen auch für die Instandhaltung. Eine der wichtigsten Regeln dabei ist: Hinterlasse keine Fußspuren! Jeder soll sich daran erfreuen können.
Diese Sozialbeziehung ist das Commons. Der Fels wird auch noch in Tausenden von Jahren dort sein (wenn das Commons hält und keiner den Berggipfel in eine Skihalle in Hamburg stellt). Aber er selbst ist nur eine Ressource.
Der Unterschied zwischen Menschen und Affen ist, dass der Mensch sich verständigen kann, eine Ressource nicht zu zerstören.

Und die Moral von der Geschicht‘: zerstör dir deine Ressourcen nicht! 😉
Commons sind überall, selbst auf den höchsten Gipfeln. Erhalten wir beides. Dann haben alle etwas davon.

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